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Hat die Anzahl der Flügel am Flight etwas mit dem Flugverhalten zu tun?

Ganz bestimmt sogar! Wir unterscheiden dabei zwei Typen: Flights mit drei bzw. vier Flügeln. Während der Vierflügler (vier Flügel im Abstand von 90° um die Drehachse) mit den bekannten Spezifika "Luftkissen an der Unterseite und Sog an der Oberseite" eher für den rotationsarmen Flug geeignet ist, so ist der Dreiflügler (drei Flügel im Abstand von 120° um die Drehachse) etwas Besonderes für die Spieler, die den Dart noch bei dem Abwurf eine Rotation mit auf den Weg geben. Da diesem Flight im Grunde ein Flügel fehlt, hat er einen geringeren Luftwiderstand bei der Drehung, wodurch er den Dart im Flug schneller stabilisieren kann. Geeignet ist dieser Flight für alle Spieler, da niemand den Dart ohne jede Rotation werfen kann. Und nun versucht es doch einmal mit unserem "TriFin", euren Wurf noch ein wenig zu verbessern! Bevor ich es vergesse: Und ein klares NEIN für die, die sich jetzt fragen, ob es eine Weiterentwicklung mit nur zwei Flügeln geben wird – dieser Flight würde beim Flug nach hinten absacken und dem Dart eine spielentscheidende Richtungsänderung in die Wand geben!

Ist die Farbe meines Flights wichtig?

Unwichtig ist die Farbe durchaus nicht. Denk doch mal daran, wie sich ein schwarzer Flight auf einem schwarzen Segment macht. Noch dazu mit einem schwarzen Schaft. Da ist der hintere Teil des Darts manchmal vielleicht nicht immer so gut zu erkennen. Das trifft aber auch auf transparente Flights zu. Die sind halt etwas unsichtbarer. Beim präzisen Gruppieren deiner Darts kann das – muss aber nicht – von Nachteil sein. Das hängt auch etwas mit deiner individuellen Sehstärke zusammen. Es gibt viele Weltklassespieler, die nur mit schwarzen oder transparenten Flights darten. Flights mit Neonfarben oder mit weißen Applikationen sind eine gute Alternative. Solche findest du in allen möglichen Formvariationen massenhaft in diesem EMPIRE Dart Katalog. Aber genauso findest du die Flights der Profis im Programm. Klar – Profis können ihre Darts so platzieren, dass der Flight die Sicht auf die Ziel-Segmente nicht oder nur kaum trübt. Sie benutzen Flights, die ihrem persönlichen Geschmack entsprechen und ebenfalls in unserem umfangreichen Programm zu finden sind. Für uns „normale Darter“ gilt: Sicher ist sicher – aber ein Hineinschnuppern in die Profiliga tut auch nicht weh!

Ist ein beschädigter Flight schlimm?

Gegenfrage, liebe Petra.: Sollte man in einem Flugzeug mit beschädigtem Leitwerk mitfliegen? Äh…kurz überlegen…besser mal nicht! Egal wie groß der Schaden an einem Stabilisator – was der Dart-Flight und das Flugzeugleitwerk nun mal sind – ist, er sollte behoben bzw. das defekte Teil ausgewechselt werden. Kleine Risse oder Schmacken im Flight sind vielleicht nicht ganz so tragisch wie Dellen oder Löcher im Flugzeugleitwerk, der Flug des Darts ist dennoch bereits unruhig und damit ungenau – und auf Ruhe und Genauigkeit kommt es beim Darten wie auch beim Fliegen nun mal an. Verantwortlich dafür sind so genannte Strömungsabrisse: Die Luft kann nicht in aller Ruhe am Flügel vorbei, wird gebrochen und verursacht Wirbel, die den Dart aus der Balance bringen. Und kein uns heute bekannter Körper wird ohne Balance dorthin gelangen, wohin er eigentlich soll – dieser Trick würde nur auf dem Zufall basieren. Soll heißen: Macht mit euren kaputten Flights genau das, was auch die Luftfahrtingenieure mit defekten Leitwerken machen – austauschen!

Ist ein Flight-Schutz generell notwendig?

Da wird man aus den tollsten Materialien gebaut, kunstvoll bebildert, auf einen Schaft gesteckt, in die optimale Form gebracht und dann hinterrücks von einem nachfolgenden Dart gespalten, ja erschossen! Und warum? Weil ein aufgesteckter Flight-Schutz gefehlt hat, ein Teil, das nicht nur meine Flügel im rechten Winkel gehalten, sondern mich auch vor Meucheldarts beschützt hätte. So oder ähnlich die kurze Lebensgeschichte eines Flights, das ohne Schutz - den man an seinem hinteren Teil hätte montieren sollen auf seinen Flug geschickt wurde. Bedenken wegen einer Gewichtszunahme solltet ihr nicht haben, da dieser Winzling bedeutend weniger als 1/100stel Gramm auf die Waage bringen. Trotz allem ist er aber ein guter Schutz, der auf keinem Flight eines Ligaspielers fehlen sollte.

Ist es egal, welchen Flight oder Schaft ich benutze?

Der Dart wird mit kurzen und langen Schafts, mit kleinen wie auch mit großen Flights fliegen – kein Thema. Aber um euer Sportgerät optimal auf euch einzustimmen, müsst ihr einige Kombinationen ausprobieren. Zu den veränderbaren Faktoren wie Schaft und Flight gehört aber auch der Dart selbst. Im Grunde rate ich insbesondere Anfängern zu einem größeren Flight, der den Dart sicher und bei geringem Kraftaufwand weit trägt. Welche Rolle spielt das Schaftmaterial? Die Aluminium- und Messingschäfte haben den Vorteil, dass sie ein hohes spezifisches Gewicht haben und damit auch schlank sind. Fallen sie jedoch auf den Boden, bekommen sie meistens einen „Schlag“ und sind teilweise verzogen, was man auf den ersten Blick gar nicht sieht. Diese plastische Veränderung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, der Flug des Darts wird sich jedoch zwangsläufig verändern. Der Kunststoff- bzw. Nylonschaft ist meist etwas dicker. Sein Vorteil liegt jedoch darin, dass er sich beim Herunterplumpsen nur elastisch verformt, somit in seine Ausgangsform zurückkehrt. Im härtesten Fall bricht er am Barrelende ab, was in 99,9 % der Fälle an einem harten Fußboden liegt. Also entscheidet selbst welcher Schaft der Richtige ist – schließlich müsst ihr ja auch damit werfen!

Wie behandelt man seine Flights richtig?

Wer seinen Flight nicht liebt, der Schaft immer wieder einen neuen kriegt...oder so! Der Flight sorgt für den maßgerechten Flug, wenn er denn auch liebevoll gehegt und gepflegt wird. So sollte er nicht immer wieder vom Dart abgezogen und dann eingeknickt in der Jackentasche oder sonst irgendwo verschwinden. Hier lohnt sich die Anschaffung einer Darttasche, Dartbox bzw. eines Dartkoffers in dem der Pfeil komplett montiert bis zur nächsten Aufnahme ruhen kann. Das hat folgende Vorteile: Es entfällt die lästige Montage (die Darts sind sozusagen immer einsatzbereit!). Die Flights müssen wegen der Ausleierei auch nicht andauernd gegen einen neuen Satz ausgetauscht werden und der Flight behält seine Form, da die Flügel für einen optimalen Flug immer einen rechten Winkel zueinander haben müssen. Stellt euch hierbei nur einmal vor, dass die Flügel (ja, gut, eigentlich Tragwerke...) eines Flugzeugs, in dem ihr sitzt, einen technisch, weil aerodynamisch unmöglichen Winkel zueinander besitzen. Die Kiste würde glatt abschmieren! Und so auch die Flights eurer Darts, die ein wesentlich besseres Flugverhalten aufweisen, wenn sie einen rechten Winkel (90°) zueinander haben. Und wer will schon, dass die kleinen Teile abstürzen, oder?

Wie verändern unterschiedliche Flights die Flugeigenschaften meines Dart?

Tolle Frage, lieber Tony aus Köln! Flights stabilisieren die Flugbahn deines Dartpfeils. EMPIRE Dart bietet eine Vielzahl von Formen und Materialien. Welche für deinen Wurfstil am besten geeignet ist, findest du nur durch Ausprobieren heraus. Wie fast überall im Leben ist hierbei die Größe entscheidend. Ähnlich wie bei einem Düsenflugzeug, an dem die Düsen weit hinten angebracht sind, verschiebt sich der Schwerpunkt in Richtung Heck, um dem Flieger einen möglichst großen Schub zu verleihen und einen leichten Start bei geringer Geschwindigkeit zu bieten. Zudem bieten kleine Flügel, montiert auf einen kleinen Flugkörper, nur wenig Stabilität und bei zu geringem Schub auch nur geringe Flugfähigkeit. Soll heißen: Kurze Dartkörper mit kleinem Flight brauchen mehr Wurfkraft um das Board zu erreichen, längere Darts mit größerem Flight dementsprechend erheblich weniger. Ihr solltet jedoch beachten, dass sich – je größer Flight und Dartkörper (Barrel und Schaft) sind – der Schwerpunkt des gesamten Darts in Richtung Heck, also nach hinten, verschiebt. Dann müsst ihr den Griff um den Dart ein wenig nach hinten verlegen, damit ihr weiterhin einen gleichbleibenden Wurf habt. Übrigens: Wenn ihr wissen wollt, wo der Schwerpunkt eures Darts liegt, legt ihn quer über euren ausgestreckten Mittelfinger und bringt ihn dazu, ruhig liegen zu bleiben – und da ist er, der Schwerpunkt.

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