E M P I R E   D a r t .   Q u a l i t ä t s - E q u i p m e n t    f ü r    S o f t -   u n d   S t e e l - D a r t   s e i t   1 9 7 8 .

ed toolbar top flagge de     ed toolbar top flagge en

Wie bekomme ich meine Panik beim Auschecken in den Griff?

Um es kurz zu machen: In Panik wird nur derjenige geraten, der vorher nicht genug trainiert hat. Klingt hart, ist aber so. Ob Angst vor dem Gegner, der übrigens auch nur mit Wasser kocht, oder vor der eigenen Courage - im Grunde ist ein Doppel-Segment genau so ein Feld wie die dreifache 20 auch, wieso sollte man davor also Angst haben? Draufballern allerdings ist nicht - gezieltes Training ist angesagt.

Der Hook - die psychische Sperre! Was bedeutet das?

Nein, nicht Cäptn Hook - aber auch ein Fiesling! Nämlich der Nichtloslassen-Fiesling, der einige Spieler unter uns ab und an heimsucht. Du stehst am Board, zielst und willst werfen - und deine Hand verweigert das Loslassen des Darts. Weitere Versuche scheitern ebenfalls und wenn du ihn dann loslassen konntest, haut das Ding ungebremst in die Wand oder quer vor die Scheibe.

Die Perfektion an der Standleiste!

Wenn ihr bereits einmal einem Profispieler beim Wurf zugesehen habt, ist euch sicherlich erst einmal nichts aufgefallen: Er geht ans Board, nimmt den Arm hoch und wirft - also ... eigentlich ... wie wir auch! Jedoch sind bei ihm alle Sequenzen des Wurfs bis auf das kleinste Detail vorbereitet und tausendfach trainiert - beginnend mit seiner Psyche, Fitness, Fußstellung und Abwurfhaltung des Oberkörpers - abschließend der Wurf.

Kann ich das Spiel meines Gegners beeinflussen?

Logo - spielt Trompete und werft Böller vor das Board, wenn euer Gegner am Wurf ist! Natürlich macht ihr gar nichts davon - auch nichts anderes, um euren Gegner zu stören. In aller Kürze: Euer Gegner hat dieselben Rechte auf eine ungestörte Ausführung seiner Würfe wie ihr! Dazu gehört das Unterlassen von Gesprächen mit Mannschaftskameraden, wie auch das Klackern und Klirren mit Darts, Gläsern oder Ähnlichem während euer Gegner wirft.

Nutzt das Andrehen des Darts beim Werfen überhaupt etwas?

Um die Frage etwas ausführlicher beantworten zu können, muss man sich etwas in einem Bereich auskennen, den man „Ballistik“ nennt – Die Lehre von den geworfenen Körpern…und ich habe mich da ein wenig schlau gemacht: Betrachten wir den Dart als eine Art Projektil (ist im Ursprung lateinisch und heißt nichts anderes als „von sich werfen“), so besteht der Wurf aus der Zusammenfassung von Abschussenergie, der Wurfparabel und dem Drall.

Soll ich auf der 20 oder besser auf der 19 scoren?

Also, die 20 unterscheidet sich von der 19 mit gerade einmal einen einzigen Punkt. Auf ein Treble aufgerechnet ergibt das allerdings schon drei, bei drei Trebles in einem Wurf bereits neun Punkte! Also gar nicht mal so viel, beachten wir nur einen einzigen Fehlwurf, der statt in die 20 in die 1 abdriftet - kurz und gut: Es ist wurscht! Und doch hat die 19 einen kleinen Vorteil.

Verdecktes Trefferfeld - Was nun?

Stellt euch dieses Szenario doch einmal vor: Ihr sollt ein Ziel in 237 cm Entfernung treffen, ohne es sehen zu können - und ohne Echolot, Sonar und Radar benutzen zu dürfen! Na gut, Robin Hood hat in den entsprechenden Filmschinken auch jedes erkennbare und nicht erkennbare Ziel mit seinen Pfeilen getroffen - ebenfalls ohne die eben genannten Geräte ... jedoch mit Hilfe seiner Regisseure.

Was gilt es beim Griff zu beachten?

Der optimale Griff ist in erster Linie reine Gefühlssache. Dabei sollte der Pfeil mindestens mit drei Fingern - nicht verkrampft, aber auch nicht zu locker - gehalten werden. Der Daumen liegt etwa im Schwerpunkt des Barrels. Dadurch wird die Richtung des Pfeils während des Abwurfes stabilisiert.

Was ist beim Abwurf zu beachten?

Die Bewegung für den richtigen Abwurf kommt aus dem Unterarm und aus dem Handgelenk. Der Körper bleibt dabei ruhig stehen. Die Hand folgt dem Pfeil und wird anschließend ganz durchgestreckt. Die Wurfbewegung muss also immer voll zu Ende geführt werden.

Was könnte ich bei Master out besser machen?

Um erfolgreich zu darten braucht es nicht nur Talent, Übung, gutes Spielmaterial, sondern auch Grips. Es sind einige Faktoren rechtzeitig zu beachten, an die oft erst gedacht wird, wenn es zu spät ist. Viele Fehler liegen beim Master out oftmals in der Taktik! Beispiel: Sinnvoll ist es, bei 60 Punkten Rest auf die 20 zu gehen – triffst du das Treble nicht, hast du noch die Möglichkeit, mit Tops oder 20 zu werfen und mit Doppel 10 zu beenden.

Was mache ich nach guten bzw. schlechten Würfen?

Nun, ähnlich wie beim Pokern ist es bei finalen Spielen wichtig, seine Aufregung – sei es nun nach einem guten Wurf oder einem schlechten – vor dem Gegner zu verstecken bzw. sie nicht zu zeigen. Coolness ist ein Erfolgsfaktor. Keine Emotionen. In vielen Fällen wird eine Schwäche, eine instabile mentale Phase, sofort ausgenutzt. Dazu genügt manchmal ein einziger guter Wurf des Gegners und schon reißt der dich runter.

Was sollte ich bei Single out besser machen?

Nicht der Zweite der Partie werden! Aber Spaß beiseite – die Frage ist berechtigt. Denn selbst der einfachste Trick oder kleinste Tipp kann dein Durchbruch werden. Nun denn: Am Ende eines Legs steht nun mal noch eine Leistung, die denkbar einfach klingt – Zahl abwerfen – fertig – gewonnen.

Was tun zwischen den Würfen?

Kurzes Schläfchen machen, eine Tüte Pommes rot/weiß reinschieben oder was? Nein, nicht die Pausen zwischen einem Match. Ich meine die Pausen zwischen deinen und des Gegners Würfen während eures Spiels! Das ist nämlich alles nicht ganz so einfach, wie es klingt. Machst du was falsch, wirst du es sehr schnell merken. Zum Beispiel das Hinsehen, wenn der Gegner wirft. Wirft er gut, kommst du noch mehr unter Druck. Wirft er schlecht, wirst du vielleicht leichtsinnig – dieses Thema hatten wir bereits. Schau mal unter Wie verhalte ich mich während der Wurfpausen? Aber was tun?

Wie halte ich meinen Pfeil richtig?

Euch sind sicherlich die Vertiefungen, Rillen und Gravuren an den Darts aufgefallen - unterschiedlich, aber nützlich! Sie sind teils symmetrisch um den Barrelschwerpunkt angeordnet, den findet ihr, wenn ihr den Dart quer über den Zeigefinger legt. Jedoch: Diese Vertiefungen im Dart sind ein "Kann" - kein "Muss", das heißt: Ihr könnt eure Darts halten wie ihr wollt, Hauptsache, sie schlagen dort ein, wo ihr wollt!

Wie kann ich besser Zielen üben?

Entscheidend ist, sich direkt auf den Punkt zu konzentrieren, den man treffen will, z. B. das Bull's Eye oder die Triple Zwanzig. Durch ständiges Üben wird so der Abwurf automatisiert und die Treffsicherheit erhöht. Um sich auch noch ein paar Tricks anzueignen, müsst ihr eigentlich nur folgendes beachten:

Wie kann ich beständig scoren?

Indem ihr immer dieselbe Punktzahl werft! Aber mal im Ernst: Es ist genau so schwer, niedrige Zahlen abzuwerfen wie die hohen! Um allerdings ein Spiel mit einem Doppel beenden zu können, sollten natürlich möglichst hohe Punktzahlen geworfen werden - und davon reichlich. Wer dann allerdings einen schlechten Tag erwischt hat, muss sich nur zu helfen wissen, um zumindest in Finishnähe - also ab 180 beim E-Dart und 170 beim Steeldart - zu kommen. Aber wie?

Wie kann ich Highfinishs üben?

Highfinishs üben ist nicht - cleveres Rechnen und Taktieren dafür aber um so eher. Was ist überhaupt ein Highfinish? Eine Punktzahl von maximal 180 (bei Master out) oder 170 Punkten (bei Double out) in einer möglichst intelligenten Art und Weise, die also den höchstmöglichen Erfolg verspricht, auf genau null gebracht. Bei Punktzahlen wie 180, 177, 170, usw., bei denen nur eine einzige Kombination möglich ist, entscheidet zum Können auch das Quentchen Glück.

Wie kann ich meine Nervosität im Spiel beherrschen?

Um es mal vorweg zu nehmen: Wer vor und zu Beginn eines Spiels nicht nervös oder zumindest ein wenig aufgeregt ist, blufft oder ist überheblich und seines Sieges zu sicher! Wir sind keine Profis mit eigenem Psychoberater oder Mentaltrainer, die uns ein autogenes Training mit einhergehender Yoga-Grundschulung empfehlen und durchführen lassen.

Wie kann ich meine Treffsicherheit verbessern?

Jeder Darter, der etwas auf sich hält, trainiert mindestens einmal pro Woche die Wurftechnik, um seinen Stil zu perfektionieren. Eingebürgert hat sich jedoch der Umstand, dass an den so genannten Trainingsabenden nur gespielt, also kein nennenswertes Training absolviert wird. Wenn sich für euch jedoch die Gelegenheit zu einem echten Training ergibt, handelt nach sieben Punkten von Mikes Trainingsplan:

Wie kombiniere ich beim Finish erfolgreich?

Tolle Frage von Arek B. aus Hessen (Dank dafür), der sich wohl mit der Antwort den Stein der Weisen erhofft. Den kann ich dir aber leider nicht bieten, lieber Arek, aber dennoch eine clevere Taktik zum Kopieren! Aber mal von Anfang an: Alles im Spiel läuft annähernd perfekt - dein Gegner liegt punktemäßig bereits im Finishbereich für drei Darts und mit dir gleichauf.

Wie übe ich die Doppel?

Standardantwort: Keinesfalls während des Spiels! Und Doppel gezielt zu üben, ist witzlos, da man vorher nie weiß, auf welches man das Spiel beenden wird. Auch auf ein bestimmtes Doppel hinzuspielen, ist müßig, da bereits der ungeplante Wurf in ein anderes Feld nur noch ein anderes als das trainierte Doppel übrig lässt.

Wie wichtig ist die Fußstellung?

Ideal ist es, sich in direkter Linie vor die Scheibe zu stellen (sonst ist die Optik verzerrt). Ein Rechtshänder stellt das rechte Bein, ein Linkshänder das linke Bein vor und belastet es bequem. Das jeweils andere Bein bleibt fest am Boden. Wichtig ist ein stabiler Stand bei leichter Vorlage. Während des Abwurfes immer ruhig stehen bleiben (keine Wipp-Bewegungen).

Wie wichtig ist gezielte Vorbereitung?

Wichtig ist es, vor einem entscheidenden Wettkampf ruhig zu werden und sich ganz auf das bevorstehende Spiel einzustellen. Dazu braucht ihr einen möglichst ruhigen Platz. Geht entweder ein paar Minuten spazieren oder setzt euch irgendwo hin und schließt die Augen. Denkt dabei fest an euer Ziel, das ihr erreichen wollt. Direkt vor dem Turnier beginnt das Aufwärmtraining.

Wie wirft man einen 180er?

Der Fragesteller wollte auch endlich mal einen 180er werfen – nicht nur Tons und Tonfourties. (In unserem Download-Bereich findet ihr weitere Erläuterungen). Und da ich selbst mit diesem Problem zu kämpfen hatte, erzähle ich euch mal, wie mir es dann letztendlich gelungen ist – und dann immer wieder.

Wie ziele ich richtig?

Entscheidend ist, sich direkt auf den Punkt zu konzentrieren, den man treffen will, z. B. das Bull's Eye oder die Triple Zwanzig. Durch ständiges Üben wird so der Abwurf automatisiert und die Treffsicherheit erhöht. Ein direktes Zielen über den Pfeil hinweg (ähnlich einem Gewehr mit Kimme und Korn) ist aber bei Darts nicht möglich.

Copyright EMPIRE Dart 2015               Facebook EMPIRE Dart               Kontakt               Impressum               Datenschutz               Rechtliches