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Pokale - Spiegelbilder des Erfolgs.

Wer sieht das nicht immer wieder gerne, wenn sein Favorit auf dem Podest steht und einen mächtigen Pokal in den Händen hält - den man allerdings selbst gerne zuhause hätte. Aber dafür muss man trainieren – und mit häufigem und gutem Training kommt dann auch der Erfolg, sprich: Der erste Pokal. Da gibt es die tollsten Größen, Formen und Materialien, aus denen ein solcher Pokal bestehen kann. Mein erster war aus Granit und ist mir auch gleich aus der Hand gefallen, so aufgeregt war ich bei der Siegerehrung. Der war zwar nur für den dritten Platz in einem Kneipenturnier in unserem Ort, aber immerhin. Und ganzgeblieben ist er außerdem! Welchen Pokal ihr als erstes haben wolltet, könnt ihr ja mal in unserem aktuellen EMPIRE Dart Katalog ansehen. Und denkt nicht gleich an das Putzen, etwa „ist ja eh´ nur ein Staubfänger, da wäre mir jetzt Knete lieber“ – Pokale sind für die Ewigkeit gemacht und können auch euren Kindern und Kindeskindern zeigen, wie gut ihr mal im Sport gewesen seid. Zudem machen sie sich gut in einer Glasvitrine oder auf dem Regal – wenn ihr nicht gerade Phil Taylor heißt und einen ganzen Haustrakt für die Pokale benötigt. Pokale sind bleibende Zeugen deines Erfolgs!

Welche Ausrüstungsteile sind bei einem Dart-Turnier sinnvoll?

Klingt eigentlich banal, doch die Frage ist berechtigt! Es ist bei der Antwort auch zu berücksichtigen, wie weit du bereits im Turnier vorangekommen bist. Wie bitte? Also: die Vorrunden sind allesamt noch ein wenig locker, obwohl jeder Legverlust oder jede Niederlage bereits das Aus bedeuten kann. Allerdings ist hier auch noch die einzige Chance, sein Equipment für die weiteren Runden zusammen zu stellen. In den Hauptrunden mit einer eventuellen TV-Anwesenheit – sieht's dann doch etwas unprofessionell aus, wenn du an einem Tisch verschiedene Pfeile und Ersatzteile ausbreitest, deine Darts auseinander schraubst und wieder zusammen setzt. In den Gruppenspielen vorher ist so etwas nicht unüblich. Denk dir beispielsweise Folgendes: Du steht auf der Bühne, die besser ausgeleuchtet ist als die übrigen Boards. Plötzlich stellst du fest, dass sich Neonflights hier nicht eignen. Jetzt ein Umbau, dann ist nicht nur die Konzentration weg, sondern möglicherweise auch die Gutmütigkeit beim Zeitlimit des Schiris, das es zwar offiziell bekanntlich nicht gibt. Auf der Bühne heißt es demnach: Komplett und arrangiert antreten, ein kleines Täschchen mit E-Point-Spitzen, Flights und Schäften, das war's! Andere Ersatzdarts sind selbstverständlich ein NO-GO. Wer die im Finale mitten im Spiel wechselt, hat dort nichts verloren!

Welches Turnier liegt mir?

Keine einfache Frage von Ralf, zumal ich seine Spielstärke nicht kenne und nicht weiß, wie viel Erfahrung er im Ligabetrieb bereits hat. Versuchen wir es mal damit: Ein erstes Turnier ist für ein komplettes Greenhorn der beste Weg, um gleich wieder mit dem Darten aufzuhören. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Für einen im Ligaspiel zumindest etwas Erfahrenen hat es die Bedeutung „schau‘n wir mal“. Ein Neuling stellt sich zumeist die Frage: „Ist das überhaupt etwas für mich?“ Denn diese Spieler wissen zwar um ihre Stärken und Schwächen, aber noch nicht, welchen Strapazen sie sich auszusetzen haben. Im Ligaspiel ist der Zeitpunkt des Einsatzes absehbar. Im Turnier sind die Pausen zwischen den Spielen abhängig von der Organisation, z. B. ein oder mehrere Boards pro Gruppe, den anderen Spielern, die vorher an der Reihe sind und vieles mehr. Summa summarum: Er wird herausfinden, ob er wirklich schon turniergeeignet ist. Der andere Faktor ist die eigene Zielsetzung. Will er Turniere gewinnen? Na klar! Will er Auswahlspieler werden? Aber ja! Will er erheblich mehr Zeit für Training, stundenlange Autofahrten sowie die meisten Wochenenden des Jahres investieren? Und dazu noch Geld für die Gebühren, die Logistik, Übernachtung, usw.? Hä, wie bitte? Wem es hier die Sprache verschlägt, sollte seine Ambitionen erst mal herunterschrauben. Entscheidet euch zunächst für Turniere in eurer Nähe. Dart ist ein so toller und cooler Sport! Deshalb ist es absolut ehrenhaft zu sagen: Der Weg ist das Ziel! Habt ihr euch für ein Turnier in eurer Nähe entschieden, könnte es z. B. die Einzelmeisterschaft eures Kreises sein, vielleicht ausgerichtet sogar vom ortsansässigen Verein. Daran dürfen auch Nicht- Vereinsmitglieder teilnehmen. Der Vorteil eines solchen Events zu Beginn eurer Turnierkarriere liegt in den Erfahrungen, die ihr sammeln könnt hinsichtlich Ablauf, Dauer, Stress, Druck, Essen, Trinken, Muskeln, und, und, und. Ihr werdet lernen, euch korrekt anzumelden und danach die Spielpläne genau zu lesen. Denn Aufrufe zu den Spielen gibt es nicht und wer nicht antritt, hat schon verloren. Ihr lernt das gesamte Prozedere mit „Diddle for middle“ oder dem gemeinen Münzwurf kennen, wer welches Set beginnt und warum. Als Verlierer des letzten Spiels seid ihr – zumindest beim Steeldart – auch Schreiber und Schiedsrichter der nächsten Partie. Was ist, wenn Hunger, Durst oder andere körperlichen Zwänge euch plagen und ihr trefft die falsche Entscheidung zum falschen Zeitpunkt? Habt ihr euch richtig ins Zeug gelegt und erreicht die Endrunde mit höheren Modi – habt ihr überhaupt noch die Energie dafür? Seid ihr bereit, vor größerem Publikum als euren Vereinskameraden zu spielen? Jeder, aber auch wirklich jeder, hat einmal klein angefangen und sich danach entschieden, welchen Weg er mit welchem Aufwand wohin gehen möchte – und das werdet ihr auch!

Wie gründet man einen Dartklub?

Mein Rezept: Man nehme mindestens vier Spieler (besser noch sechs oder mehr) - die alle auch noch am Abend des selben Tages Zeit haben -, eine Kneipe mit einem Dartautomaten, drücke den Spielern Darts in die Hände und lasse sie gegen Spieler anderer Teams im System "Jeder gegen jeden" spielen. So einfach könnte das sein, wenn ihr "nur" gegen andere Thekenteams spielen wollt. Soll es aber ein bisschen mehr sein - z. B. die Anmeldung zu einem eingetragenen Verein -, müsst ihr folgende Regeln beachten: es müssen mindestens sieben Mitglieder vorhanden sein, es muss ein Vorstand mit den beiden Vorsitzenden, einem Schriftführer und einem Kassenwart gewählt werden, das ganze gemischt mit ein wenig Hilfe des Sport- und Kulturamtes eurer Heimatstadt, zuzüglich einer Prise Bürokratie in Form einer amtlichen Satzung...und schon seid ihr ein "e.V.", ein eingetragener Verein. Dann die Würze - die Anmeldung und Aufnahme in einer Dartliga eurer Region...und los geht's. Das Wichtigste in einem Dartklub ist jedoch, dass ihr euch untereinander gut versteht und miteinander gewinnen wollt...aber auch verlieren könnt.

Wie richte ich ein Dartturnier aus?

Gute Frage. Hierbei rate ich euch generell, erst einmal die letztendliche Teilnehmerzahl und die Anzahl der bereit stehenden Automaten festzulegen. Habt ihr eine Zahl der Teilnehmer festgelegt, teilt die Anzahl der Spieler auf die Automaten auf. Sind es weniger als sechs Spieler pro Gerät, könnt ihr System "Round Robin", also jeder gegen jeden spielen. Achtet hierbei darauf, dass ihr im Modus "Three-" oder "Five Legs" spielt, was bedeutet, das alle Legs - also drei bzw. fünf Durchgänge - ausgespielt werden müssen. Dann lasst ihr die beiden Ersten pro Automat über Kreuz gegeneinander spielen, wobei die Gewinner und Verlierer wiederum ihren Sieger austragen - übrig bleiben dann die Plätze eins bis vier. Sind es allerdings mehr als sechs Spieler pro Automat, rate ich euch zum "K.o."-System mit dem Modus "Best of", bei dem der Spieler gewinnt, der mehr als die Hälfte der zu erreichenden Legs gewonnen hat. Hier werden die Spieler in ein pyramidenähnliches Turniersystem eingetragen und spielen entsprechend gegeneinander. Wer verliert ist draußen, außer ihr spielt ein "doppeltes K.o.-System", bei dem der Verlierer in der Hauptrunde noch eine weitere Chance in der "Loserround" erhält, um sich ins Finale des Turniers spielen zu können. Verliert er wieder, ist er endgültig draußen. Und damit die Organisation möglichst einfach ist, haben wir von EMPIRE Dart Euch gleich ein praktisches Turnierpaket mit allem Wichtigen zusammengestellt.

Wie und wo kann ich mein Team zur Liga anmelden und wie bekomme ich die Termine von Turnieren?

Eine ganz einfache Prozedur: ihr meldet euch im Ligabüro des Verbandes, für den ihr starten wollt, und werdet dort Mitglied - alles andere wird von so genannten Ligakoordinatoren für euch vorbereitet. Ihr werdet in eine eurem Standort angemessene Liga - damit ihr nicht so weit fahren müsst - in der untersten Spielklasse eingefügt, und bekommt unter anderem das verbandseigene Magazin und damit aktuelle Termine für alle regionale, überregionale, nationale und internationale Turniere sowie laufende Ranglisten aller Spielklassen der gesamten Liga. Die Adressen der Verbände sind:

American Darts Verband Deutschland (ADVD/Bullshooter), Stahlstraße 19, 47877 Willich;

Deutscher Sportautomatenbund (DSAB, www.dsabev.de) Genheimer Straße 23 a, 55425 Waldalgesheim.

Und jetzt frisch ans Werk und meldet euch an - vielleicht sehen wir uns ja mal auf einem Turnier!

Ab welchem Average (Mittelwert) sollte ich bei einem Turnier antreten?

Um es grundsätzlich vorweg zu nehmen: Es gibt weder eine „Platzreife“ wie beim Golfen noch eine Lizenz wie z. B. im Box- oder Motorsport, um an Dart-Sport-Events teilnehmen zu dürfen. Dart ist ein Breitensport, der sich der Verbreitung der Philosophie – Dart-Sport und Fairness – verschrieben hat. Wichtig für die Teilnahme an einem Turnier sind allenfalls das Geschlecht, die Kreis-, Landes- und/oder die Bundeszugehörigkeit. Und in einer Kneipe eine Runde pro Leg (nee, Quatsch…). Der geworfene Score, in der Gesamtheit durch die geworfenen Darts geteilt und als Average betitelt, gibt zumeist nur die Tagesform wieder. Und die kann auch bei Profis gewaltig differieren. Also keinen Bammel: Das erste Hocherlebnis bei einem Turnier hatte ich mit einer doppelten Zehn gegen meinen „Entdecker“, der mich mit diesem Leg allerdings zu Eins stehen ließ.
Mein Tipp: Traut euch was zu, geht hin und spielt. Sammelt Erfahrung mit dem nötigen Respekt den erfahrenen Spielern gegenüber. Der Average ist kein Maß eurer Freude und eures jetzigen – und garantiert nicht eures späteren – Könnens. Lest doch mal den nächsten Tipp – der macht euch Spaß auf mehr!

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